Für die gemeinsame Schule!
Nein zu sozialer Selektion!

Die Aktion Kritischer SchülerInnen startet mit der Kampagne www.gemeinsameschule.at eine Initiative zur Schulreform und Einführung einer gemeinsamen Schule. Mit unserer Initiative wollen wir die Einführung einer gemeinsamen Schule beschleunigen und so bald wie möglich soziale Selektion im Bildungsystem stoppen. Wir wollen unsere Schule aktiv mitgestalten, denn nur so können wir unsere Forderung verwirklichen: Bildung ist ein Menschenrecht und keine Ware zum Verkauf!

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Wenn auch Sie/du unsere Initiative für eine Gemeinsame Schule mit einem Testimonial unterstützen wollen/willst, schicken Sie/schicke einfach ein Foto mit einer kurzen Stellungnahme an support@gemeinsameschule.at . Wir veröffentlichen es dann wenig später.

"Längst ist erwiesen, dass die frühe Trennung der Kinder durch die Schule eine wirksame Barriere ist um vielen den Zugang zur Bildung zu erschweren, ja zu verunmöglichen. Als betroffene Zeitzeugin werde ich weiterhin immer an der Seite derer stehen die gegen diese Ungerechtigkeit ankämpfen."
"Der Druck am Arbeitsmarkt wird immer größer, Jugendliche haben es immer schwerer Arbeit zu finden. Umso mehr muss man auf Chancengerechtigkeit in der Schulbildung setzen. Daher ist eine gemeinsame Schule der 10 bis 14 jährigen ein unerlässlicher Schritt in die richtige Richtung."
"Ich unterstütze diese Aktion, weil unser derzeitiges Schulsystem einen eklatanten Mangel an Chancengleichheit zementiert. Das ist erstens unanständig und zweitens dumm, weil es bedeutet, geistige Ressourcen brachliegen zu lassen. Bildung darf kein Schatz sein, auf den nur Privilegierte Zugriff haben. Es ist in unser aller Interesse, wenn möglichst viele Menschen möglichst viel können, weil das unseren Lebensstandard hebt, materiell, vor allem aber auch ideell. Geförderte Talente erhöhen die persönliche Zufriedenheit und dienen einem sozialen Frieden, der nicht auf Resignation, sondern auf Lebenslust basiert."
"Für die gemeinsame Schule von 6-15 gibt es viele gute Gründe: 1. Sie ist gerechter, weil bei der Trennung mit 10 vor allem die soziale Herkunft entscheidet, 2. Sie verhindert, dass Volksschullehrer durch eine einzige Note über die Bildungszukunft von Neun- oder Zehnjährigen entscheiden müssen, 3. Sie bildet die reale Welt nach, auf welche die Schule vorbereiten soll, 4. Sie fördert alle Kinder besser, Stärkere und Schwächere, 5. Sie erreicht bessere Leistungen durch positive Motivation statt durch Druck.

Diese und andere Argumente überzeugen freilich jene nicht, welche die Gesellschaft lieber in säuberlich sortierten Kästchen sehen und damit schon bei den Kindern beginnen wollen. Die gemeinsame Schule ist die Schule einer egalitären Gesellschaft in der jede/r gerechte Chancen vorfindet. Entscheidend ist die optimale Nutzung von Begabungen und Talenten und in der Ecke, in die sich die Gegner der Gemeinschaftsschule begeben haben, wird es immer finsterer. Wir sollten uns eigentlich nicht mehr mit dieser finsteren Ecke, sondern mit der Gestaltung einer hellen Zukunft beschäftigen und das ist es, was ich an dieser Seite besonders schätze."
"Es ist eine tolle Aktion, die richtige sozialdemokratische Grundsätze demonstriert und in den Vordergrund stellt. Es ist wichtig, dass diese undemokratische soziale Selektion im Bildungssystem endlich abgeschafft wird. Das Recht auf Bildung muss durchgesetzt werden."
"Alle wissen, dass die Gesamtschule das Konzept der Zukunft ist! Alle reden mit, aber keiner weiss eigentlich Bescheid, was Gesamtschule heisst. Alle sollten sich zuerst informieren und dann urteilen. Es geht um unsere Kinder!"
"Bildung ist ein Menschenrecht - Und dieses Menschenrecht sollte für alle gleich sein! Deswegen bin ich für eine Gesamtschule in Österreich. Und genauso wie die Menschenrechte, sollte es nicht vom Einkommen der Eltern abhängen."
"Die Gesamtschule schafft nicht nur die Differenzierung zwischen Schulkindern ab, sondern unterstützt vor allem Kinder mit migrantischem Hintergund in dem sie Integration fördert und sozial Schwachen hilft."
"Jedes Kind und jeder Jugendliche muss unabhängig von der sozialen Herkunft den gleichen Zugang zu Bildungseinrichtungen haben. Ich bin für Chancengleichheit und deswegen auch für die Gesamtschule."
"Es ist an der Zeit, dass in Österreich gewisse gesellschaftliche Kreise und Interessensgruppen im Hier und Heute ankommen. Die Gesamtschule ist vielen nicht zuletzt deshalb ein "Stein im Schuh", weil sie mit Bildungs-, Standes- und Herkunftsprivilegien gerechter verfährt und bisher Unterprivilegierten die Möglichkeit einer gesellschaftlichen Teilnahme bzw. die Chance auf gesellschaftlichen Aufstieg gibt. Mein sozialdemokratisches Herz glüht daher für diese Initiative."
"Schule der Vielfalt bedeutet nicht ein paar Schulformen, mittels derer die Eigeninteressen von Eliten geschützt werden und andere frühzeitig ausgegrenzt werden, sondern eine Schule, die unabhängig von sozialer Herkunft individuelle Begabungen fördert und auf dieser Grundlage Lebenschancen für alle eröffnet. Das kann nur die gemeinsame Schule! Und genau das wollen ÖVP und FPÖ offensichtlich nicht."
"Die Tatsache, dass heute um fast 30 % mehr ZuwanderInnenkinder von der Volksschule ins Gymnasium bzw. eine höhere Schule wechseln als das noch vor fünf Jahren der Fall war, zeigt, dass die Maßnahmen, die Wien jetzt schon setzt, gut greifen. Mit der gemeinsamen Schule der Vielfalt für alle 10 bis 14-jährigen setzen wir einen weiteren ganz wichtigen und riesengroßen Schritt in diese Richtung. Denn einerseits wird dadurch Sprach- und auch interkulturelle Kompetenz im umfassenden Sinn gefördert, andererseits wird die Durchlässigkeit des Bildungssystems erhöht. Mit diesem Durchstoßen der gläsernen Decke im Bildungssystem steigen die Job- und Zukunftschancen aller Kinder."
"Es geht jetzt um Überzeugungsarbeit, dass die neue Mittelschule eine große Chance für die Zukunft unserer Kinder darstellt und nicht mehr die soziale Herkunft und der Wohnort für die Wahl des Bildungsweges ausschlaggebend sind, sondern Alle bestmögliche Förderungen und Entwicklungschancen erhalten."
"Eine gemeinsame Schule der 10 bis 14-jährigen verschiebt die Entscheidung über die weitere Schul- oder Berufsausbildung um 4 Jahre. Dadurch erscheint eine der wichtigsten Entscheidungen für einen jungen Menschen, nämlich welche Berufslaufbahn werde ich einschlagen, viel besser möglich!"
"Die gemeinsame Schule der 10-14jährigen ist fraglos der beste Weg, allen Kindern und Jugendlichen eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Lernen in einem guten sozialen Gefüge führt zu besseren Ergebnissen. Wir alle haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. In der gemeinsamen Schule können die Kinder und Jugendlichen miteinander und voneinander lernen. Die Stärkeren ziehen die Schwächeren mit. In allen Bereichen. Ich bin mit meinen Kinder- und Jugendbüchern viel unterwegs in Österreich. Die besten Lesungen habe ich in den bereits real existierenden Gesamtschulen erlebt. In den Orten, in denen fast alle in dieselbe Hauptschule gehen, wie beispielsweise in Güssing. Ich empfehle allen, die noch immer Zweifel haben, einfach einmal nach Güssing zu fahren und sich anzusehen, wie es geht. In diesem Sinne wünsche ich der Initiative für die gemeinsame Schule viel Erfolg."
"Mit gutem Grund hat sich die Gesamtschule in praktisch ganz Europa als führendes Schulmodell durchgesetzt. Die Gesamtschule steht für gleiche Chancen, bestmögliche Ausbildung und ein modernes Schulwesen. Wer den Erfolg dieses Modells nicht anerkennt, betreibt Realitätsverweigerung."
"Eine frühzeitige Selektion im Bildungsbereich führt zu Ungerechtigkeiten. Jedes Kind sollte die gleichen Zugangschancen haben, unabhängig von seiner sozialen Herkunft. Das ist einer der Grundsätze sozialdemokratischer Bildungspolitik, hinter dem ich voll und ganz stehe. Deswegen bin ich für die Einführung der Gesamtschule."
"Ich bin absolut davon überzeugt, dass jedes Kind die gleich guten Chancen für sein Leben haben soll. Bildung darf nicht trennen, sondern muss Chancengleichheit schaffen. Auch die internationalen Vergleiche zeigen uns, dass jene Schulsysteme, wo nicht schon vor dem 10. Lebensjahr die Bildungsweichen gestellt werden, auch bessere Ergebnis und ein höheres Niveau schaffen. Vorallem wenn die individuellen Begabungen gefördert und auf die individuellen Schwächen reagiert wird."
"In der Diskussion um die Reform der derzeitigen Schulstruktur ist kein Platz für Verharren in der Vergangenheit. Wenn wir eine gute Zukunft für unsere Kinder wollen und uns faire Bildungschancen für alle ein echtes Anliegen sind, so müssen wir uns den Herausforderungen einer Verbesserung des derzeitigen Schulsystems in Richtung einer gemeinsamen Schule stellen. Damit würden wir - und das steht wissenschaftlich außer Streit - die Bildungsbeteiligung erhöhen, den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg beseitigen und das Lernangebot insgesamt verbessern. Ich glaube, dass es daher wichtig ist, die mit einer solchen Umstellung zweifellos verbundenen Herausforderungen anzunehmen und die bessere Bildungszukunft jetzt beginnen zu lassen."
"Ich bin für die Gemeinsame Schule, weil man 10-Jährige nicht als "dumm" oder "klug" abstempeln und nicht den weiteren Lebensweg für sie bestimmen sollte."
"Das derzeitige Schulsystem ist sozial selektiv, ineffizient und führt zu vielen Problemen für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Meiner Ansicht nach kann nur die Gesamtschule eine Lösung bieten. Hier bekommt jede/r die nötige Förderung und Unterstützung, die er/sie braucht. Kleinere Klassen, Achtung individueller Begabungen, bessere Ausstattungen sowie bessere pädagogische Ausbildung der LehrerInnen sind die zentralen Punkte der Gesamtschule und deshalb unterstütze ich sie!"
"Ich bin für die Gemeinsame Schule, da sie Kindern einen wichtigen Schutz bietet um nicht bereits im Alter von 10 Jahren eingestuft zu werden. Sie bietet vor allem Chancen für Kinder aus ärmerem Hintergrund und ist ein aktiver Schutz vor einer Zwei-Klassen-Gesellschaft."
"Wir müssen zeigen, dass wir eine moderne, europäische Gesellschaft sind. Es kann nur lauten: Integration statt Selektion"
"Ich bin für eine Gemeinsame Schule, weil in anderen Ländern, in denen die SchülerInnen sich ihr erfreuen können, die Ausbildung besser ist und es keine sozialen Ungerechtigkeiten gibt. Durch sie wird eine gute Ausbildung für alle gewährleistet."
"Ich bin für die Gemeinsame Schule, weil soziale Selektion im Schulsystem keinen Platz haben darf, für alle die gleichen Voraussetzungen gelten müssen und die Fehler der Ära Gehrer endlich beseitigt werden müssen!"
"Ich bin für die Gemeinsame Schule, weil sie einen demokratischen und flächendeckenden Zugang zu Bildung für alle sozialen Schichten im gleichen Ausmaß gewährleistet."
"Jedes zweite Kind in einer Hauptschule kommt aus einer ArbeiterInnenfamilie, während SchülerInnen auf höheren Schulen meistens aus gut situierten Verhältnissen kommen. Die sozialen Barrieren, die wir in unserem Bildungssystem vorfinden, müssen abgeschafft werden."
"Nach jahrelangem Stillstand im Bildungsbereich müssen wir endlich handeln, die Gemeinsame Schule einführen und gleiche Bildungschancen für alle bieten – Nicht nur für die, die sich’s richten können!"
"Mit der Gemeinsamen Schule werden bessere Entwicklungsmöglichkeiten, höhere Bildungsleistungen und gleichzeitig mehr Chancengleichheit beim Zugang zu höheren Bildungsabschlüssen geschaffen."
"Eine Gemeinsame Schule bietet bestmögliche Förderung und gleiche Chancen für alle. Die frühzeitige Entscheidung über die Zukunft mit 10 Jahren wird derzeit meistens von den Eltern „abgenommen“ und hat oft nichts mit den Vorstellungen der Betroffenen zu tun."
"Die Gemeinsame Schule wirkt der sozialen Selektion, wie sie heute durch Hauptschulen und Gymnasien stattfindet, entgegen. Nur in der Gemeinsamen Schule haben alle gleich gute Bildungsmöglichkeiten."
"Ich möchte eine Gemeinsame Schule, deren Ziel die Förderung jedes einzelnen ist und nicht die (soziale) Selektion; wo jedem Kind, egal ob seine Eltern gebildet und wohlhabend oder schlecht ausgebildet und arm sind, gleiche Bildungschancen  offen stehen - Weil ich immer noch glaube, dass mehr soziale Gerechtigkeit möglich ist, wenn wir das wollen."
"Es muss Schluss sein mit der konservativen Bildungsblockade! Nur mit der gemeinsamen Schule der 10-14-Jährigen können wir die beste Ausbildung der SchülerInnen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft sicherstellen."
"Ich unterstütze die Aktion Kritischer SchülerInnen in ihrer Forderung nach Einführung der Gemeinsamen Schule: Als pensionierte Volksschuldirektorin kann ich versichern, dass eine Fortführung der individuellen Förderung, so wie es in der Volksschule möglich ist, auch den 10 - 15 jährigen Kindern zugute kommt. Schulversuche hat es seit 30 Jahren gegeben. Jetzt ist es Zeit diese Schulform endlich ins Regelschulwesen zu übernehmen."
"Ich bin für eine gemeinsame Schule, weil Bildung kein Privileg von wenigen Reichen sein kann. Unser Bildungssystem ist eines der am meisten differenzierenden in Europa und damit ist es auch europäisches Schlusslicht in der Ausbildung von Schülerinnen und Schülern. Von einer gemeinsamen Schule profitieren alle. Die einzigen, die nichts gewinnen können, sind jene, die einen Unterschied zwischen armen und reichen Kindern bzw. Familien rechtfertigen und festigen wollen. Und jene haben einen Namen: Es sind dies die (rechts)konservativen Parteien ÖVP, BZÖ und FPÖ und ihre AnhängerInnenschaften. Jenen Ewiggestrigen muss Einhalt geboten werden in ihrem Versuch, Standesunterschiede noch weiter in der Gesellschaft zu verankern. Denn Bildung ist kein Privileg, sondern ein Recht!"
"Ich fordere die Gemeinsame Schule, weil sie das einzige System ist, in dem die Qualität der Bildung nicht von der Geldbörse der Eltern abhängt. Soziale Unterschiede können durch dieses System abgebaut werden. Auch gegen Rassismus und Xenophobie ist sie ein wirksames Mittel. Gemeinsame Schule jetzt!"
"Ich finde die Idee einer Gemeinsamen Schule sehr interessant, da dann alle SchülerInnen die gleichen Bildungschancen haben und einen sehr guten Schulabschluss erlangen können."
"Ich unterstütze die Gemeinsame Schule, weil sie endlich Schluss macht mit der sozialen Selektion nach der Volksschule. Auf zu einem Bildungssystem, das jedem Menschen gleiche Chancen bietet!"
"Wie internationale Vergleiche zeigen, ist das österreichische Bildungssystem fehlerhaft. Jene Schulsysteme, die in diesen Gegenüberstellungen weit oben gereiht sind, haben die Gesamtschule schon vor langem verwirklicht. Ich denke, es ist Zeit für einen Kurswechsel!"
"Ich bin für eine Gemeinsame Schule, da die Trennung in sehr frühem Alter von 10 Jahren bei Kindern einfach nur ungerecht ist. Es hat nämlich in den allermeisten Fällen nichts mit Begabungen zu tun, sondern es handelt sich um eine soziale Trennung zwischen Kindern, deren Eltern wenig oder mehr Einkommen haben. Bildung darf nicht abhängig vom Geldbeutel der Eltern sein!"
"Es wäre viel besser, Kindern die Möglichkeit zu geben, sich etwas später (bzw. gar nicht) entscheiden zu müssen, welche schulischen Richtungen sie einschlagen, weil sie dies mit 10 Jahren noch nicht gut entscheiden können bzw. es in diesem Alter gar nicht wirklich möglich ist, zu wissen, welche Talente, Neigungen man hat. Die Folge der voreiligen Entscheidungen sind dann oft ungeeignete Schulen mit unpassenden Schwerpunkten."
"Das momentane Bildungssystem zementiert soziale Unterschiede ein und verhindert gleiche Selbstentfaltungsmöglichkeiten für alle Kinder. Wir brauchen eine gerechte Schule, die allen SchülerInnen die Möglichkeiten bietet, eine gute Ausbildung zu genießen - unabhängig vom Einkommen der Eltern."
"Verschiedenste wissenschaftliche Studien belegen, dass es kein vernünftiges Argument dafür gibt, 10- bis 11-Jährige im Schulsystem auseinander zu dividieren. Die derzeitige Selektion in unserer Schule hat keinen besonderen bildungstechnischen Hintergrund, sondern orientiert sich nur an der Geldbörse der Eltern. Ein solches System darf in einem demokratischen Rechtsstaat keinen Platz haben! Deswegen: Für eine Gemeinsame Schule! Für ein gerechtes Bildungssystem!"
"Ich setze mich für die Gesamtschule ein, da ich für gleiche Chancen für alle bin, unabhängig von sozialer Herkunft und finanziellen Möglichkeiten der Eltern. Diese Chancengleichheit kann nur in einem Schulsystem ermöglicht werden, das nicht darauf abzielt jene, die von ihrem privaten Umfeld nicht so stark gefördert werden (können) schon mit 10 Jahren 'herauszufiltern'. Das bestehende System ist lediglich im Interesse der bürgerlichen Parteien, die ein System der Elitenbildung erhalten und ausbauen möchten."
"Das derzeitige Schulsystem besitzt das Motto: 'Zeig mir deine Eltern und ich sag dir deine Bildung'. Jedes zweite Schulkind in einer Hauptschule kommt aus einem einkommensschwachen Elternhaus, während SchülerInnen im Gymnasium zu einem hohen Teil in AkademikerInnenfamilien aufwachsen. Soziale Selektion darf im Bildungsystem keinen Platz haben! Weil sie sich international bewährt hat, Chancengleichheit schafft und Integration fördert, bin ich für die Gemeinsame Schule der 6 - 14-Jährigen."
"Alle pädagogischen Studien beweisen es: Eine gemeinsame Schule ist eine bessere Schule! Da muss man (leider) gar nicht mehr ideologisch argumentieren."
"Alle pädagogischen Studien beweisen es: Eine gemeinsame Schule ist eine bessere Schule! Da muss man (leider) gar nicht mehr ideologisch argumentieren."
"Wenn ich mir die Diskussion zur gemeinsamen Schule, die bisher geführt wurde, vergegenwärtige, fällt mir spontan ein Filmtitel eines Werkes von Rainer Werner Fassbinder ein: „Angst essen Seele auf“ (1974). Dass die Synthese zweier tradierter Kulturen Unsicherheit auslöst, ist durchaus verständlich. Dass aber reflexartig Untergangsszenarien heraufbeschwört werden, dahinter lässt sich entweder Unwissenheit vermuten oder standespolitisches Kalkül. Um aufzuzeigen, dass die gegenwärtige Bildungsdiskussion in Österreich keine von der restlichen Welt abgehobene Diskussion darstellt, möchte ich aus dem Vorwort der Salamanca-Erklärung (UNESCO 1994) zitieren: 'These documents are informed by the principle of inclusion, by recognition of the need to work towards ‚schools for all‘-institutions which include everybody, celebrate differences, support learning, and respond to individual needs.'"
"Es ist unzumutbar, sich mit 10 Jahren entscheiden zu müssen, wie der weitere Bildungsweg verlaufen wird: Hauptschule oder AHS? Die willkürliche Trennung muss gestoppt werden. Der beste Weg, unser Bildungssystem zu verbessern, ist, die Gesamtschule flächendeckend einzuführen. Auch die Wahl, ob man eine weiterführende Schule besucht und anschließend maturiert oder sich in die duale Berufsausbildung begibt und eine Lehre absolviert, muss derzeit viel zu früh getroffen werden. Eine Ausweitung, sprich Verlängerung, der allgemeinen Schulpflicht ist am besten in der Gesamtschule realisierbar."
"Es ist höchst an der Zeit, dass in Österreich 'die' gemeinsame Schule kommt. Das ist wichtig für Chancengleichheit, für die Ausbildung unserer Jugend und für die Entwicklung von Kompetenzen, die sowohl für die Kinder als auch für ganz Österreich von enormer Bedeutung sind. Wir können es uns als Staat nicht leisten durch eine viel zu frühe Selektion Ressourcen unserer Kinder brach liegen zu lassen."
"Ich trete für die gemeinsame Schule ein, weil es längst überfällig ist die strukturellen und sozialen Ungerechtigkeiten im Schulsystem aufzuheben und die Schule des 21 Jahrhunderts zu schaffen."

Aktion Kritischer SchülerInnen Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Graz